2. Spieltag der Abt. Schach – SG Geschwenda/Frankenhain 17.10.2010

Bezirksklasse Mitte – West
SG Geschwenda/Frankenhain I Stadtilmer SV

Bussemer, Karsten

1

Böttner, H.-J.

0

Otto, R.

1

Friedrich, Ch.

0
Catterfeld, H.-J. 0 Weinreich, G. 1
Elliger, R. 1 Hunder, F. 0

Klötzer, R.

0,5

Meißner, P.

0,5

Catterfeld, E.

0

Roos, M.

1

3,5 2,5
Bezirksklasse Mitte-West
SG Arnstadt/Stadtilm III SG Geschwenda/Frankenhain II

Specht, H.

+

Kümmerling, W.

Wunder, Ch.

0,5

Heyer, T.

0,5

Wölfing, J.

0,5

Strobel, M.

0,5

Pfau, L.

0,5 Heyer, D.

0,5

Risch, S.

0,5

Krawczyk, O.

0,5

Fritsch, S.

Krawczyk, S.

+

3,0

3,0

2. Spieltag Schach Geschwenda

Pressebericht

Bereits vor 14 Tagen begann der Spielbetrieb in der Saison 2010/11 der Bezirksklasse Mitte/West. Da die SG Geschwenda/Frankenhain wieder mit zwei Mannschaften in dieser Spielklasse am Start ist, hieß die erste Begegnung gemäß Regelwerk SG Geschwenda/Frankenhain I gegen II. Diese Aufgabe wurde von der 1. Mannschaft pflichtgemäß mit einem Sieg gemeistert. Für beide Mannschaften gibt es auch in diesem Jahr wieder klare Zielsetzungen. Während die 1. den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse schaffen möchte, geht es bei der 2. um den Klassenerhalt. Durch Spielerabgänge, persönliche und arbeitstechnische Befindlichkeiten mussten die Mannschaften an einigen Positionen neu besetzt werden.

Am 2. Spieltag (17.10.10) hatte die 1. Mannschaft die wieder neu gegründete Mannschaft vom Stadtilmer SV zu Gast. Dies war eine schwere, aber auch lösbare Aufgabe für die Spieler um Mannschaftsleiter R. Klötzer. Das man gleich in Stammbesetzung antreten konnte, kann als gutes Zeichen gewertet werden, galt es doch die Tabellenführung zu verteidigen. Am 5. Brett trennten sich R. Klötzer von P. Meißner schon nach kurzer Zeit mit Remis. Beide wollten kein Risiko eingehen. Dann tat sich in Richtung Ergebnisänderung bis zum Mittag nichts. Danach sollte es aber Schlag auf Schlag gehen. Am Spitzenbrett konnte K. Bussemer die „Orang-Utan-Eröffnung“ von H.J. Böttner schnell widerlegen, musste aber konsequent weiter spielen, da „Bötti“ nicht ans schnelle Aufgeben dachte und erst durch entscheidende Materialverluste vom Gegenteil überzeugt werden konnte. Am 2. Brett saßen sich R. Otto und Ch. Friedrich gegenüber. R. Otto gewohnt sicher, konnte die Partie durch Opferkombination für sich entscheiden.
Einigermaßen überraschend ging die Partie am 3. Brett dann für die SG verloren. H.J. Catterfeld hatte die Partie bis zum Mittelspiel im Griff, musste sich aber dann G. Weinreich geschlagen geben. Nach schlechter Eröffnung konnte R. Elliger gegen F. Hunder die Partie für die SG noch positiv gestalten und den Punkt für die Hausherren holen.
Urgestein E. Catterfeld hatte es am 6. Brett mit M. Roos zu tun. Nach sehr verhaltener, gab Eddi das Endspiel mit einem Minusbauern zu schnell verloren.

Mit dem Endergebnis von 3,5 zu 2,5 ging Geschwenda/Frankenhain als Sieger von den Brettern und konnte die Tabellenführung verteidigen.

 

2. Spieltag SG Geschwenda/Frankenhain : SV Stadtilm 3,5 : 2,5

Am 2.Spieltag standen wir vor einer schweren aber lösbaren Aufgabe. Wir hatten den neu geschaffenen (wieder auferstandenen) SV Stadtilm zu Gast. In Stammbesetzung antretend, wollten wir natürlich unsere Tabellenführung verteidigen. An Brett 5 einigte sich Ralf Klötzer mit seinem Gegner schon sehr früh auf remis. Nach dem Motto das der Spatz in der Hand besser ist als die Taube auf dem Dach riskierte keiner der beiden etwas. Dann passierte bis in die Mittagsstunden vom Ergebnis her nichts mehr. An den Brettern reiften die Entscheidungen allerdings heran. Karsten Bussemer am Spitzenbrett widerlegte den Eröffnungszug b4 (Orang-Utan) seines Gegners sehr schnell. “Bötti“ dachte aber nicht daran aufzustecken oder gar schnell aufzugeben. Erst nach entscheidendem erzwungenem Materialverlust streckte er die Waffen. Scharfer Engländer durch Reiner Otto am 2.Brett. Schönes Finale durch Opferkombination von Reiner. Überraschendes negatives Ende am Brett 3 für uns. H.J. Catterfeld hatte bis zum Mittelspiel seinen Gegner im Griff. Dann forderte wohl sein Gesundheitszustand seinen Tribut. Dafür gutes Ende für uns am 4.Brett. Nach schlecht gespielter Eröffnung von Dr. Ralf Elliger, stellte sein Gegner einen Turm ein. Ein gern genommenes Geschenk. Urgestein Eddi Catterfeld spielte etwas zu verhalten. Das Endspiel mit Minusbauer wurde dann allerdings zu schnell verloren.

Ziel erreicht. Tabellenführung verteidigt. Weiter so.

Karsten Bussemer

1. Spieltag der Abt. Schach – SG Geschwenda/Frankenhain 26.09.2010

Bezirksklasse Mitte – West
SG Geschwenda/Frankenhain II SG Geschwenda/Frankenhain I

Kümmerling, W.

0

Bussemer, Karsten

1

Heyer, T.

Otto, R.

+
Strobel, M. Catterfeld, H.-J. +
Heyer, D. Elliger, R. +

Krawczyk, O.

0,5

Klötzer, R.

0,5

Krawczyk, S.

0

Catterfeld, E.

1

0,5 5,5
Kreisklasse
SG Geschwenda/Frankenhain III SV Katzhütte/Oelze II

Schmidt, T.

+

Postler, M.

Heyer, K.

0

Brand, F.

1

Neumann, T.

0

Wenzel, F.

1

Heyer, R.

1

Bätz Dölle, M.

0

2,0

2,0

9. Spieltag der Abt. Schach – SG Geschwenda/Frankenhain 02.05.2010

Hier schließt das Spieljahr 2009/2010

Bezirksklasse Mitte – West

SG Arnstadt/Stadtilm IV SG Geschwenda/Frankenhain I
Specht, A. 0 Bussemer, K. 1
Becher, P. 0 Schubert, M. 1
Herrmann, T. 1 Elliger, R. 0
Schumacher, A. 1 Strobel; M. 0
Pfau, L. 0 Catterfeld, H.-J, 1
Jank, K. 0,5 Catterfeld, E. 0,5
2,5 3,5
Bezirksklasse Mitte – West
SG Geschwenda/Frankenhain II
SV Stützerbach I
Schmidt, T. 0,5 Stollberg, C.-H. 0,5
Kümmerling, W. Handschuh, F. +
Fischer, A. 0,5 Brehme, S. 0,5
Klötzer, R. + Mages, H.
Heyer, T. 0,5 Licht, R. 0,5
Heyer, D. 0,5 Köditz, H. 0,5
3,0 3,0

Letzter Spieltag Schach Geschwenda

Letzter Spieltag Schach Geschwenda
Verkorkste Saison mit versöhnlichem Ende

 

Am letzten Spieltag dieser Saison hatte es die 1. Mannschaft der SG Geschwenda/Frankenhain mit der 4. von Arnstadt/Stadtilm zu tun. Punktgleich mit der 3. von Arnstadt/Stadtilm wollte Geschwenda/Frankenhain alles tun, um die Saison mit dem dritten Platz zu beenden.

Da nach oben hin nichts mehr machbar war, konnte man also locker aufspielen. Dass Arnstadt/Stadtilm diese Auffassung nicht teilte, bekam M. Strobel gleich als erster zu spüren und verlor seine Partie gegen A. Schumacher. Eine ungenaue Eröffnung führte zum Figurenverlust. Trotz langer Gegenwehr konnte die Niederlage nicht abgewendet werden.

Ersatzspieler E. Catterfeld spielte gegen K. Junk eine saubere Partie. Beide trennten sich leistungsgerecht mit Remis. Sohn H.-J. Catterfeld hatte im Endspiel gegen L. Pfau einem Springer und fünf Bauern, einen Läufer und fünf Bauern entgegenzusetzen. Durch Schaffung eines verbundenen Bauern konnte er die Partie für sich entscheiden.

M. Schubert, diesmal auf Brett 2, konnte gegen P. Becher mit Turm/Bauerendspiel punkten. R. Elliger wollte auch diesmal zu viel und das auch noch zu schnell. Die daraus resultierende Fesselung, führte auch diesmal wieder zum Verlust und zum Punkt für T. Herrmann.

K. Bussemer geriet im Mittelspiel gegen A. Specht wieder in akute Zeitnot, fand aber diesmal gute Züge, um sich zu befreien. Nach Absolvierung des 40. Zuges (in der geforderten Zeit), stand ein Dame/Bauernendspiel mit einem gesunden Freibauern auf dem Brett, was zum Sieg reichte. Endstand 3,5 : 2,5 für Geschwenda/Frankenhain.

Die 2. Mannschaft traf in heimischen Gefilden auf den Tabellenführer und Aufsteiger Stützerbach I. Beide Mannschaften mit einem Spieler weniger angetreten, trennten sich nach ausgeglichener Leistung mit 3:3.

Rückblickend kann man sagen, dass das Saisonziel für die 1. Mannschaft klar verfehlt wurde. Eine Aufbereitung der gezeigten Leistungen ist dringend notwendig und sollte schleunigst passieren.

Allem Anschein nach ist die Spielerdecke an starken Spielern, die immer gleich bleibend gute Leistungen abrufen können, zu dünn. Spielerausfälle konnten nicht kompensiert werden, so dass oftmals Bretter zu schwach besetzt waren oder unbesetzt blieben. Der eine oder andere blieb auch einfach unter seinen Möglichkeiten.

Man kann weiter orakeln, dass vielleicht 4 Mannschaften in dieser Saison einfach für das Spielerpotential zu viel waren.

 

Die 2. Mannschaft ging mit dem Ziel, einen soliden Mittelfeldplatz zu erkämpfen, an den Start und hat dieses Ziel erreicht, wobei auch hier oben gesagtes zutrifft.

 

Bei Mannschaft 4 in der Kreisklasse sollte es auch anders laufen. Wollte man doch den Staffelsieg erringen und in die Bezirksklasse aufsteigen. Einige verlorene Partien und die oben erwähnten Besetzungsprobleme machten aber auch diesem Unterfangen ein Ende.

Die dritte Mannschaft hat ihr Ziel, einen soliden Mittelfeldplatz, auch in diesem Jahr wieder erreicht.

 

Also auf ein Neues in der Saison 2011.