6. Spieltag der Abt. Schach – SG Geschwenda/Frankenhain (11.01.2015)

Bezirksklasse Mitte – West
SG Arnstadt/Stadtilm III SG Geschwenda/Frankenhain I
Habl, D. 0 Bussemer, K. 1
Specht, H. Otto, R. +
Pfau, L. 0,5 Elliger, R. 0,5
Wölfing, J. 0,5 Schubert, M. 0,5
Leuenberg, W. 0 Strobel, M. 1
Schätz, B. + Catterfeld, E.
2,0 4,0
SG Blau-Weiß Stadtilm II SG Geschwenda/Frankenhain II
Rogner, A. 0,5 Schmidt, T. 0,5
Mann, J. 1,0 Heyer,D. 0
Dittrich, H.-G. 0 Kümmerling, W. 1,0
Dittrich, T. 1,0 Fischer, A. 0
Hofmann, Ph. 0 Catterfeld, H.-J. 1,0
Schramm, M. 0,5 Zühlke, W. 0,5
3,0 3,0

 

Spannendes Finale

Nach dem ersten Punktspielerfolg nach 2 jähriger Durststrecke gegen die 4. von Medizin Erfurt wollte Geschwenda/Frankenhain II am vergangenen Wochenende gegen den Mitabstiegskandidaten SSV Vimaria 91 Weimar 5 unbedingt punkten. Dieser zeigte sich im Spielverlauf als absolut gleichwertiger Gegner.

Als erster konnte sich T. Schmidt gegen F. Lebodia nach ausgeglichener Stellung auf Remis einigen und seinen Sonntag genießen.

Danach entwickelte D. Heyer gegen A. Grabolle wahre Kämpferqualitäten, als er stark bedroht durch 2 Freibauern mittels Springergabel die Dame seines Gegners gewann und die Partie noch drehte. Im weiteren Spiel opferte er freiwillig seine Dame, um mit einem Turmgewinn und 2 Mehrbauern die Partie für sich zu entscheiden.

Elliger und M. Koessl waren sich ebenbürtig und einigten sich auf Remis.
Kümmerling stand gegen T. Weise erst sehr gedrückt, konnte aber das inkonsequente Spiel seines Gegners nutzen und durch einen stürmischen Angriff mit Dame und beiden Türmen T. Weise in die Knie zwingen.

Mit diesem Sieg waren 3 Punkte auf dem Konto von GF II und alle warteten auf ein schnelles Ende. Aber es entwickelte sich zu einem spannende Endkampf.

Heyer, bis Ende des Mittelspiels in besserer Stellung als R. Volland stehend, musste dann mit ansehen wie durch ein Läuferopfer des Gegners sein Königsflügel total aufgebrochen wurde. Danach wurde ihm der Tausch Dame gegen Turm aufgezwungen. So geschwächt, war er mit Doppelturm und Springer, dem Angriff von Volland mit Dame uns Turm nicht gewachsen , was folgerichtig zur Niederlage führte.

Nun hing alles an der letzten noch laufenden Partie. Mannschaftsleiter R. Klötzer gegen R. Schmidt spielend, hatte nach durchkämpftem Mittelspiel genau wie sein Gegner noch 6 Bauer und die Dame auf dem Brett. Dazu kam für Weimar ein Springer und für G/F  ein Läufer auf der schwarzen Linie. Da ein Dameabtausch nur Vorteile für Volland gebracht hätte, entschied sich Klötzer für das Läuferopfer, um ein Dauerschach zu erreichen. R. Schmidt blieb nach dreimaliger gleicher Zugfolge nichts weiter übrig als dem Remis zuzustimmen.

Damit war der 2. Punktgewinn mit 3,5 : 2,5 für G/F II gesichert.

Auch die 1. Mannschaft der SG konnte durch einen 5,5 : 0,5 Sieg gegen die 4. Mannschaft von Blau-Weiß Stadtilm seine Siegesserie weiter fortsetzen.

3.Spieltag Katzhütte-Oelze : ThSV Geschwenda 2,5 : 3,5

Pressebericht

Die zweite Mannschaft der SG hatte zu Hause die dritte von Blau-Weiß Stadtilm zu Gast. Nachdem Stadtilm 9.15 Uhr endlich vollzählig war, ging es los. BW kam mit einer jungen, ehrgeizigen Truppe angereist. Die Bretter 3-6 waren mit Nachwuchsspielern besetzt. Dementsprechend war Vorsicht geboten.

Die ersten Ergebnisse waren ungefähr zeitgleich auf Brett 1 und Brett 4 zustande gekommen. W. Kümmerling hatte es mit M. Eckoldt zu tun. Nachdem ihm in der Eröffnung ein Läufer verlustig gegangen war, und er ein Bauerngeschenk nicht angenommen hatte, brachte er die Partie mit Remis zu Ende. D. Heyer konnte im Mittelspiel eine Unachtsamkeit seines Gegners J. Werner nutzen und bekam kostenlos einen Springer, was sich insgesamt positiv auf das Spiel ausgewirkt hatte. Dieter konnte den Punkt nach Hause bringen. Rudi Heyer, als Ersatzspieler, konnte diesmal seine Erfahrung nicht zur Wirkung bringen und verlor gegen Marie-Luise Gregorzewski. O. Krawczyk konnte seine Partie mit zwei Freibauern, einen Turm gegen einen Turm, gewinnen, nachdem er die ihm aufgedrängte schnelle Spielweise und Abtauscherei durch D. Schmidt, hinter sich brachte. Manfred Strobel konnte nach hartem Kampf gewinnen. Die Partie hing am seidenen Faden, sein Gegner, J. Landschak hatte ein zweizügiges Matt übersehen. Es stand damit 3,5 : 1,5 für die Hausherren vom Kickelhähnchen. T. Heyers Versuch im Mittelspiel mit dem Läufer den Königsflügel von J. Schmidt aufzureißen, ging gründlich in die Hose und der Punkt an Stadtilm.

Somit gewannen die 2. der SG mit 3,5 : 2,5.

Die 1. Mannschaft der Spielgemeinschaft hatte den weiten Weg nach Katzhütte – Oelze angetreten. Durch die Erkrankung von R. Elliger konnte M. Schubert als Ersatzspieler in Aktion treten. Katzhütte – Oelze war der erwartet schwere Gegner. Trotzdem gingen die Spieler mit einem 3,5 : 2,5 als Sieger auf die Heimreise.
Die Punkte für die SG erkämpften K. Bussemer, R. Otto und M. Schubert. Mannschaftsleiter R. Klötzer steuert ein Remis zum Sieg bei. Trotz des Sieges wurde die Tabellenführung an den Ilmenauer SV abgegeben.


 

Bei herrlichem Sonnenschein fuhren wir heute zum fälligen Punktspiel nach Katzhütte. Wegen einer Erkrankung konnte Dr .R .Elliger nicht eingesetzt werden. Als Ersatz konnte M. Schubert verpflichtet werden. Wie erwartet war es der schwere Gegner. Schon nach gut einer Stunde konnte unser Kapitän Ralf Klötzer in ausgeglichener Stellung einem Remis Angebot von seinem Gegner nicht widerstehen. Dann war wie am letzten Spieltag lange keine Partie beendet.

Als ich gegen 11:00 Uhr die möglichen Spielausgänge analysierte, standen wir auf Verlust. Brett 1 remis , Brett 2 Verlust , Brett 3 remis , Brett 4 remis , Brett 5 Gewinn , Brett 6 Verlust. Aber zum Glück kam es wieder anders.

Am 1.Brett hatte Karsten von der DWZ her den stärksten Spieler als Gegner. Nach schönem Angriff mit Figurengewinn musste dieser die Waffen strecken. Auch Reiner kombinierte gut und richtig, nachdem die Eröffnung zu passiv gespielt wurde. Nach Qualitätsverlust gab der Gegner auf.

Was ist mit den Catterfelds diese Saison los? Beide verlieren, trotz besserer Stellung im Mittelspiel. Anders unser Edeljoker Matthias Schubert. Er stand klar auf Verlust, nutzte einen Fehler seines Gegners und gewinnt.

Glückwunsch ebenfalls an unsere Zweite !

Kurios wohl auch die erneute hohe Niederlage von Plaue, während Ilmenau auch schon 3 mal gewonnen hat und jetzt Tabellenführer ist.

Karsten Bussemer

2. Spieltag Schach Geschwenda

Pressebericht

Bereits vor 14 Tagen begann der Spielbetrieb in der Saison 2010/11 der Bezirksklasse Mitte/West. Da die SG Geschwenda/Frankenhain wieder mit zwei Mannschaften in dieser Spielklasse am Start ist, hieß die erste Begegnung gemäß Regelwerk SG Geschwenda/Frankenhain I gegen II. Diese Aufgabe wurde von der 1. Mannschaft pflichtgemäß mit einem Sieg gemeistert. Für beide Mannschaften gibt es auch in diesem Jahr wieder klare Zielsetzungen. Während die 1. den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse schaffen möchte, geht es bei der 2. um den Klassenerhalt. Durch Spielerabgänge, persönliche und arbeitstechnische Befindlichkeiten mussten die Mannschaften an einigen Positionen neu besetzt werden.

Am 2. Spieltag (17.10.10) hatte die 1. Mannschaft die wieder neu gegründete Mannschaft vom Stadtilmer SV zu Gast. Dies war eine schwere, aber auch lösbare Aufgabe für die Spieler um Mannschaftsleiter R. Klötzer. Das man gleich in Stammbesetzung antreten konnte, kann als gutes Zeichen gewertet werden, galt es doch die Tabellenführung zu verteidigen. Am 5. Brett trennten sich R. Klötzer von P. Meißner schon nach kurzer Zeit mit Remis. Beide wollten kein Risiko eingehen. Dann tat sich in Richtung Ergebnisänderung bis zum Mittag nichts. Danach sollte es aber Schlag auf Schlag gehen. Am Spitzenbrett konnte K. Bussemer die „Orang-Utan-Eröffnung“ von H.J. Böttner schnell widerlegen, musste aber konsequent weiter spielen, da „Bötti“ nicht ans schnelle Aufgeben dachte und erst durch entscheidende Materialverluste vom Gegenteil überzeugt werden konnte. Am 2. Brett saßen sich R. Otto und Ch. Friedrich gegenüber. R. Otto gewohnt sicher, konnte die Partie durch Opferkombination für sich entscheiden.
Einigermaßen überraschend ging die Partie am 3. Brett dann für die SG verloren. H.J. Catterfeld hatte die Partie bis zum Mittelspiel im Griff, musste sich aber dann G. Weinreich geschlagen geben. Nach schlechter Eröffnung konnte R. Elliger gegen F. Hunder die Partie für die SG noch positiv gestalten und den Punkt für die Hausherren holen.
Urgestein E. Catterfeld hatte es am 6. Brett mit M. Roos zu tun. Nach sehr verhaltener, gab Eddi das Endspiel mit einem Minusbauern zu schnell verloren.

Mit dem Endergebnis von 3,5 zu 2,5 ging Geschwenda/Frankenhain als Sieger von den Brettern und konnte die Tabellenführung verteidigen.

 

2. Spieltag SG Geschwenda/Frankenhain : SV Stadtilm 3,5 : 2,5

Am 2.Spieltag standen wir vor einer schweren aber lösbaren Aufgabe. Wir hatten den neu geschaffenen (wieder auferstandenen) SV Stadtilm zu Gast. In Stammbesetzung antretend, wollten wir natürlich unsere Tabellenführung verteidigen. An Brett 5 einigte sich Ralf Klötzer mit seinem Gegner schon sehr früh auf remis. Nach dem Motto das der Spatz in der Hand besser ist als die Taube auf dem Dach riskierte keiner der beiden etwas. Dann passierte bis in die Mittagsstunden vom Ergebnis her nichts mehr. An den Brettern reiften die Entscheidungen allerdings heran. Karsten Bussemer am Spitzenbrett widerlegte den Eröffnungszug b4 (Orang-Utan) seines Gegners sehr schnell. “Bötti“ dachte aber nicht daran aufzustecken oder gar schnell aufzugeben. Erst nach entscheidendem erzwungenem Materialverlust streckte er die Waffen. Scharfer Engländer durch Reiner Otto am 2.Brett. Schönes Finale durch Opferkombination von Reiner. Überraschendes negatives Ende am Brett 3 für uns. H.J. Catterfeld hatte bis zum Mittelspiel seinen Gegner im Griff. Dann forderte wohl sein Gesundheitszustand seinen Tribut. Dafür gutes Ende für uns am 4.Brett. Nach schlecht gespielter Eröffnung von Dr. Ralf Elliger, stellte sein Gegner einen Turm ein. Ein gern genommenes Geschenk. Urgestein Eddi Catterfeld spielte etwas zu verhalten. Das Endspiel mit Minusbauer wurde dann allerdings zu schnell verloren.

Ziel erreicht. Tabellenführung verteidigt. Weiter so.

Karsten Bussemer

Letzter Spieltag Schach Geschwenda

Letzter Spieltag Schach Geschwenda
Verkorkste Saison mit versöhnlichem Ende

 

Am letzten Spieltag dieser Saison hatte es die 1. Mannschaft der SG Geschwenda/Frankenhain mit der 4. von Arnstadt/Stadtilm zu tun. Punktgleich mit der 3. von Arnstadt/Stadtilm wollte Geschwenda/Frankenhain alles tun, um die Saison mit dem dritten Platz zu beenden.

Da nach oben hin nichts mehr machbar war, konnte man also locker aufspielen. Dass Arnstadt/Stadtilm diese Auffassung nicht teilte, bekam M. Strobel gleich als erster zu spüren und verlor seine Partie gegen A. Schumacher. Eine ungenaue Eröffnung führte zum Figurenverlust. Trotz langer Gegenwehr konnte die Niederlage nicht abgewendet werden.

Ersatzspieler E. Catterfeld spielte gegen K. Junk eine saubere Partie. Beide trennten sich leistungsgerecht mit Remis. Sohn H.-J. Catterfeld hatte im Endspiel gegen L. Pfau einem Springer und fünf Bauern, einen Läufer und fünf Bauern entgegenzusetzen. Durch Schaffung eines verbundenen Bauern konnte er die Partie für sich entscheiden.

M. Schubert, diesmal auf Brett 2, konnte gegen P. Becher mit Turm/Bauerendspiel punkten. R. Elliger wollte auch diesmal zu viel und das auch noch zu schnell. Die daraus resultierende Fesselung, führte auch diesmal wieder zum Verlust und zum Punkt für T. Herrmann.

K. Bussemer geriet im Mittelspiel gegen A. Specht wieder in akute Zeitnot, fand aber diesmal gute Züge, um sich zu befreien. Nach Absolvierung des 40. Zuges (in der geforderten Zeit), stand ein Dame/Bauernendspiel mit einem gesunden Freibauern auf dem Brett, was zum Sieg reichte. Endstand 3,5 : 2,5 für Geschwenda/Frankenhain.

Die 2. Mannschaft traf in heimischen Gefilden auf den Tabellenführer und Aufsteiger Stützerbach I. Beide Mannschaften mit einem Spieler weniger angetreten, trennten sich nach ausgeglichener Leistung mit 3:3.

Rückblickend kann man sagen, dass das Saisonziel für die 1. Mannschaft klar verfehlt wurde. Eine Aufbereitung der gezeigten Leistungen ist dringend notwendig und sollte schleunigst passieren.

Allem Anschein nach ist die Spielerdecke an starken Spielern, die immer gleich bleibend gute Leistungen abrufen können, zu dünn. Spielerausfälle konnten nicht kompensiert werden, so dass oftmals Bretter zu schwach besetzt waren oder unbesetzt blieben. Der eine oder andere blieb auch einfach unter seinen Möglichkeiten.

Man kann weiter orakeln, dass vielleicht 4 Mannschaften in dieser Saison einfach für das Spielerpotential zu viel waren.

 

Die 2. Mannschaft ging mit dem Ziel, einen soliden Mittelfeldplatz zu erkämpfen, an den Start und hat dieses Ziel erreicht, wobei auch hier oben gesagtes zutrifft.

 

Bei Mannschaft 4 in der Kreisklasse sollte es auch anders laufen. Wollte man doch den Staffelsieg erringen und in die Bezirksklasse aufsteigen. Einige verlorene Partien und die oben erwähnten Besetzungsprobleme machten aber auch diesem Unterfangen ein Ende.

Die dritte Mannschaft hat ihr Ziel, einen soliden Mittelfeldplatz, auch in diesem Jahr wieder erreicht.

 

Also auf ein Neues in der Saison 2011.