5. Spieltag der Abt. Schach – SG Geschwenda/Frankenhain 10.01.2010

Bezirksklasse Mitte – West

 

SG Blau-Weiß Stadtilm III SG Geschwenda/Frankenhain I

Oestreich, S.

0,5

Bussemer, K.

0,5

Eckoldt, M.

0

Otto, R.

1
Schmidt, J. 0,5 Schubert, M. 0,5
Möller, F. 0,5

Elliger, R.

0,5

Mann, J.

1

Strobel; M.

0

Saft, P.

0

Elliger, L.

1

2,5 3,5
Bezirksklasse Mitte – West
Medizin Erfurt IV  SG Geschwenda/Frankenhain II
Tangermann, W. 0,5  Schmidt, T. 0,5
Willert, F. 0,5  Kümmerling, W. 0,5
Willert, H.-J. 0,5  Fischer, A. 0,5
Kamarov, K.  Klötzer, R. +
Rossow, L. 0,5  Heyer, D. 0,5
Flassig, M. 0  Catterfeld, E. 1
2,0 4,0
Kreisklasse

 

SG Geschwenda/Frankenhain III  Arnstadt/StadtilmV

Avdeev, S.

Leuenberger, W.

+

Krawczyk, O.

1

Ahrens, T.

0

Krawczyk, S.

1

Fritsch, S.

0

Heyer, K.

1 Strobel, D.-A.

0

3,0

1,0

Kreisklasse

 


SG Geschwenda/Frankenhain IV
Ilmenauer SV III
Catterfeld, H.-J.

0

  Janke, P. 1
Neumann, T. 1   Zajan, P. 0
Heyer, R.   Meißelbach, L. +
Wollenschläger, H. 0,5   Westfeld, M.

0,5

1,5

2,5

5.Spieltag Bezirksklasse Mitte/West

SG Blau-Weiß Stadtilm III : SG Geschwenda/Frankenhain I 2,5:3,5

Zum fünften Spieltag der Ersten durfte erstmals in dieser Saison mit Lutz Elliger ein Ersatzspieler einspringen. Prof. Zühlke war verhindert.

Die sehr junge Mannschaft des Gastgebers spielte an allen Brettern sehr motiviert und fast alle unsere Spieler kamen nicht zurecht.
Außer unser Ersatzspieler! Lutz spielte trotz langer Pause und beruflicher Belastung sehr gut und konnte ohne Probleme gewinnen.
So sah es auch bei M. Schubert lange Zeit aus. Sein Gegner hatte dem Angriff von Matthias nichts entgegenzusetzen. Matthias lies allerdings möglichen Materialgewinn aus und fand keinen Gewinnweg. Das Remis war zu wenig.
Bei M. Strobel lief es noch schlechter. Sein Gegner nutzte die ungenauen Züge gnadenlos aus und zwang Manfred zur Aufgabe.
R. Elliger hatte sich durch gutes Spiel einen Mehrbauern gesichert. Im Endspiel zeigte sich aber auch hier keine Gewinnmöglichkeit und Ralph musste in das Remis einwilligen.
R. Otto konnte mit etwas Glück den Mannschaftssieg sicherstellen. Im remisverdächtigen Turmendspiel nutzte er eine Ungenauigkeit seines Gegners zum Gewinn.
Auch K. Bussemer erwischte einen rabenschwarzen Tag. Es fehlte an Ideen und Kreativität um sich gegen den Abtauschwahn seines Gegners zu wehren. Das Remis ist viel zu wenig!

K. Bussemer

Schneechaos und Chaosschach
SV Medizin Erfurt IV – SG Geschwenda/Frankenhain II 2 : 4
Schon unsere Anreise nach Erfurt gestaltete sich überaus schwierig. So saß der Räumdienst am Sonntagmorgen wohl noch beim Frühstück als wir auf dem Weg zu Medizin waren. So kamen wir dann auch erst mit 15 Minuten Verspätung an. Aber im Gegensatz zu unserem Gegner waren wir wenigstens vollzählig. Mein Gegner hatte sich telefonisch gemeldet, dass das Andislebener Kreuz mit einer mehr als 30cm hohen Schneewehe bedeckt sei, und er nicht weiß, ob er es überhaupt schaffen würde.
Also begannen zumindest erst einmal die 5 Bretter mit Gegnern, und ich drückte die Uhr und schaute den anderen beim Spielen zu.
Wolfgang hatte in der Eröffnung bei einem Figurentausch sich einen Doppelbauern eingefangen, auf D4 und D5. Seine Auflösung mit E5 bot zugleich den Vorteil, wenn sein Gegner sie annahm und seine dahinter stehenden Läufer und Springer nicht beiseite zog, dass Wolfgang dann eine Bauerngabel auf zwei gegnerische Leichtfiguren schaffen konnte. Er zieht jedoch weg, so hält Wolfgang ein starkes Bauernpaar im Zentrum.
Leider lief es bei unseren Senioren in der Eröffnung mit Übergang zum Mittelspiel überhaupt nicht gut. Sind Dieter und Eddie, welcher für Thomas Heyer (Biathlon) nachgerückt war, sonst immer eine Bank im Punktspiel, sollten sie sich diesmal selbst in größte Schwierigkeiten bringen.
Dieter konnte seine Augen einfach nicht von einem vergifteten Bauern lassen und meinte, wenn er nur geschickt schlug, könnte er aus diesem Abtausch mit Figurengewinn hervor gehen. So brachte er Läufer und Springer zum Schlagen vor und schlug zu. Sein Gegner nahm dies auch an. Nur die weiter gedachte Überlegung ging nicht auf. So hatte Dieter des Gegners Dame mit seiner eigenen geschlagen, in der Überlegung, dass der gegnerische Turm zurück schlägt und so die Deckung für den Springer auf gibt, welchen Dieter dann kostenlos zu schlagen vorhatte. Sein Gegner schlug aber ganz anders: Anstatt die Dame den angreifenden Springer mit Schachgebot. Da Schach vorgeht, musste Dieter diesen Angriff erst einmal abwehren und verlor dann neben der Dame, im Rücktausch durch den Turm, auch einen seiner Springer. Mit einer Leichtfigur weniger war mit der Partie eigentlich schon nicht mehr viel anzufangen.
Und Eddie: Der kam aus der Eröffnung mit der schlechteren Bauernstellung. Auch waren des Gegners Leichtfiguren für einen Angriff auf Eddies Königsflügel aufgestellt. Eddie glaubte seinen Läufer für die gegnerische Königsdeckung opfern zu können. Läufer gegen zwei Bauern! Allerdings ohne einen guten Angriff auf den nun offen stehenden König war Eddie auch nicht geholfen. Nachdem der Gegner schon zwei Läufer und einen Springer zum Angriff formiert hatte, zog er jetzt auch noch seine Türme auf die H-Linie! Jetzt sah eigentlich alles nach kurzem Prozess aus.

Dagegen sahen die 3 Spiele vor mir alle richtig gut aus. Gut aus der Eröffnung gekommen, Rochade und Entwicklung der Bauern gut.
Und so konnte Anja dann auch als Erste einen halben Punkt einfahren. So hatte Anja und ihr Gegner sich gegenseitig die Läufer und den Springern und Türmen den Platz durch zugestellte Bauernreihen genommen. Deswegen einigte man sich auf Remis.
Zwei Minuten später war dann die Stunde abgelaufen, und ich konnte den kampflosen Punkt einstreichen. Mein Gegner erschien dann zwar noch mit einer halben Stunde Verspätung gegen 10:45 Uhr, hatte aber „seinen“ Kampf gegen Eis und Schnee zu spät gewonnen.
Dass angeschlagene Gegner immer die unangenehmsten sind, zeigte wieder einmal Dieter. Mit dem Verlust des Springers eigentlich auf aussichtslosem Posten, schaffte es Dieter mit einem gut durchdachten Bauernspiel solch einen Druck auszuüben, dass sein Gegner Nerven zu zeigen begann. Erst tauscht er falsch ab, dann positioniert er seine Figuren so unglücklich, dass Dieter den Springer zurück gewinnen kann. Und seinen Gegner doch noch zu einem Remis zwingen konnte.
Thomas Schmidt zeigte am ersten Brett eine gute Partie mit mehr Vorsicht als bei den letzten Partien. So hielt er sich von Anfang an etwas defensiver als zuletzt, wo er dann immer wieder Probleme bekam mit seinen Angriffen und spielte so ein gutes Remis. Er besaß zwar einen Freibauern, welcher sich jedoch nur unter Mühe hätte verwandeln lassen und durch die schlechte Linie seiner Bauern wohl auch noch teuer bezahlt hätte werden müssen.
Wolfang, der von Anfang an gut in der Partie aussah, jedoch ein schwieriges Endspiel mit Springer gegen Läufer hatte, sicherte mit seinem Remisangebot erst einmal den Mannschaftspunkt.

Eigentlich hatten wir gedacht, hier ist jetzt nichts mehr zu holen und Edgar bringt halt das Spiel noch irgendwie zu Ende. Jedoch zu welchem Ende: Sein Gegner traut plötzlich nicht mehr seiner eigenen Courage und Stärke und fängt an, unkonzentriert zu spielen bzw. dem Angriff nicht so richtig zu glauben. Und was bisher ein saustarker Angriff war, wird zunehmend ein Abtausch der Leichtfiguren im Zentrum, statt der harte Angriff auf dem Königsflügel. Und jeder Abtausch bringt Edgar besser in die Partie zurück. Und dann macht sein Gegner noch zwei „Sackzüge“ und tauscht falsch herum ab. So hat er zum Schluss nur noch die Doppeltürme und Läufer gegen Eddies Dame und Springer und drei Mehrbauern. Nun ist Eddie voll auf der Siegerstraße angekommen. Doch anstatt die einfachen Matts zu sehen, will er entweder schön oder sicher gewinnen. Also frisst man lieber unter Schach die gegnerischen Bauern mit der Dame anstatt zweizügig Matt zu sagen.

Dieser doch unerwartete Sieg hat der 2. Mannschaft den so dringend benötigten 2. Sieg gebracht.

Ralf Klötzer

4. Spieltag der Abt. Schach – SG Geschwenda/Frankenhain 20.12.2009

Bezirksklasse Mitte – West
SG Geschwenda/Frankenhain I SG Arnstadt/Stadtilm III
Bussemer, K.

0,5

Buring, M.

0,5

Otto, R.

0,5

Wunder, C.

0,5
Schubert, M. 0 Rudolf, R. 1
Zühlke, W. 0,5 Würzburg, S. 0,5

Elliger, R.

+

Schramm, N.

Strobel; M.

0,5

Böttner, H.-J. 0,5
3,0 3,0
Bezirksklasse Mitte – West

SG Geschwenda/Frankenhain II

 

Ilmenauer SV II

 

Schmidt, T. 0 Schenk, S. 1
Kümmerling, W. Sukaylo, A. +
Klötzer, R. 0,5

Michael, T.

0,5

Heyer, T.

0,5 Döring, P. 0,5
Heyer, D. 0,5 Döring, T. 0,5
Döring, H. 0 Müller, J. 1
1,5 4,5
Kreisklasse

Ilmenauer SV III

 

SG Geschwenda/Frankenhain III

 

Strauß, A.

0,5

Avdeev, S.

0,5

Weis, M.

1

Krawczyk, O.

0

Wartig, W.

0,5

Krawczyk, S.

0,5

Jahn, M.

0

Heyer, K.

1

2,0

2,0
Kreisklasse

SG Arnstadt/Stadtilm VI

 

SG Geschwenda/Frankenhain IV

 

Schumacher, A.

1

Catterfeld, H.-J. 0
Pfau, L. 0,5 Catterfeld, E. 0,5
Wölfing, J. 1 Neumann, T. 0
Risch, S. 0,5 Wollenschläger, H.

0,5

3,0

1,0

4. Spieltag: Bezirksklasse Mitte/West, Spielbericht 1.Mannschaft

Am 4.Spieltag hatten wir die 3.Mannschaft der SG Arnstadt/Stadtilm zu Gast.

Auch diese Mannschaft gehörte, so wie wir zu Beginn der Saison, zu den Staffelfavoriten. Diese Ambitionen wurden durch jeweilige Niederlagen gegen Stützerbach I aber frühzeitig gedämpft. Nur der Sieger aus diesem Spiel konnte noch vage Hoffnung auf den Staffelsieg hegen.

Unsere Mannschaft trat in Bestbesetzung an. Von den DWZ Zahlen her, waren wir an den Brettern 2-6 teilweise klar überlegen. Da unser Gegner nur mit 5 Spielern antrat konnte

R.Elliger kampflos punkten. Doch das 1:0 gab unserer Mannschaft keinen Impuls.

Am 3.Brett war M. Schubert zu sorglos und saheine Minikombi des Gegners nicht. Das kostete 2 Bauern. Schade dass er dann demotiviert für meine Begriffe zu früh aufgab.


Am 4. Brett konnte W.Zühlke keine Vorteile erzielen. Die Partie verflachte schnell und endete folgerichtig remis .
R.Otto erarbeitete sich in einer sehenswerten Partie optische Vorteile. Leider verbrauchte er dabei zu viel Zeit .Diese fehlte dann kurz vor dem 40.Zug um den möglichen Gewinn einzufahren. In einer dann ausgeglichenen Stellung war es nur remis.

Am 1.Brett spielte K.Bussemer gegen den international erfahrenen M.Buring (Elo 2121). In einer durch viel Taktik geprägten Partie konnte unser Spieler gegenhalten und ein Remis erkämpfen.

Als letzter spielte noch M.Strobel.Die Partie war lange ausgeglichen bis Manfred durch eine ungenaue Spielführung Bauernmaterial verlor. Er kämpfte aber gut weiter und konnte durch ewiges Schach remis erzielen.

Das Endergebnis von 3:3 hilft uns allerdings nicht weiter. Nun haben wir schon 3 Punkte Rückstand auf Stützerbach und werden wohl unser Ziel nicht mehr erreichen können.

K.Bussemer

4. Spieltag: Bezirksklasse Mitte/West, Spielbericht 2.Mannschaft

Bis jetzt konnte die 2. Mannschaft in dieser Saison ihre Stärke noch nie unter Beweis stellen, da sie immer ersatzgeschwächt antreten musste. So auch diesmal: Anja in Neuseeland und Wolfgang arbeiten. Mit Heinz Döring konnte lediglich ein Ersatzspieler gefunden werden .

So konnte Sukaylo nach nur einer Stunde bereits Ilmenau mit einen Punkt in Vorsprung bringen.

Leider konnte Heinz Döring mit seinen 83 Jahren nicht seine gesamte Erfahrung ins Spiel einbringen, da sein fast 70 Jahre jüngerer Gegner ihn von Anfang an unter Druck setzte. Thomas Schmidt und ich glaubten, nachdem wir einen ersten Blick auf die Partie von Heinz werfen konnten, er hätte den König mit seiner Dame verwechselt. Der König stand auf c4 völlig allein in der Mitte des Spielfeldes, während sich seine Dame und der verbliebene Turm sich jeweils in eine der Ecken verdrückt hatten (a1 und a8). Nachdem Müller ihm die Rochade verhindert und durch gezieltes Abtauschen den König ganz heraus gelockt hatte, konnte er mit einem Damenschach auch noch Heinz seinen letzten Läufer kostenlos abgreifen. Heinz konnte sich bei seinem Gegner bedanken, dass dieser die Partie noch einmal etwas offen gestaltete, weil er ebenfalls einen Läufer stehen lies. Heinz mit Turm, dem Springerpaar und 5 Bauern sah sich jetzt dem Turmpaar und einem Läufer gegenüber, die 6 Bauern zügig in Richtung der Grundlinie trieben. Heinz musste nach Turmabtausch und Springerverlust die gegnerischen Freibauern ziehen lassen und gab die Partie auf.

Bei Ralf Klötzer lief es völlig unspektakulär. Gegenüber stehende Bauernreihen und keine freien Linien brachten sein Standardergebnis: Remis.

Dieter Heyer hatte in der Eröffnung gleich einen Bauern eingebüßt, so dass er die ganze Partie nur diesem Rückstand hinterher laufen musste, ohne einen Stellungsvorteil durch die geöffnete Linie zu bekommen. Durch geschicktes Abtauschen aller Leichtfiguren und einer günstigen Bauernstellung konnte Dieter noch ein Remis erzwingen.

Thomas Schmidt spielte wie Ralf Klötzer ebenfalls mit Schwarz die Sizilianische Verteidigung. Jedoch spielte er danach etwas anders als Ralf, so dass es bei ihm zu einem Bauernverlust im Zentrum kam. Sein Gegner kam langsam, doch unaufhaltsam, immer besser in die Partie und konnte nach gut 30 Zügen auf dem Damenflügel mit seinen Bauern durchbrechen. Da Thomas nur noch einen Läufer hatte, mit dem er die angreifenden Bauern nicht mehr aufhalten konnte, gab er die Partie zum Schluss auf.

So blieb Thomas Heyer nur noch der Kampf um die Ehre, da dass Mannschaftsergebnis bereits auf Niederlage stand. Thomas hatte von Anfang an ein optisches Übergewicht und einen sehr guten Stellungsaufbau. Sein Angriff auf dem Damenflügel war stark und brachte ihm einen Mehrbauern ein. Sein Gegner entwickelte mit der Zeit aber eine so gute Verteidigungsstellung, dass Thomas seinen Mehrbauern nicht verwandeln konnte. Und mit ungleichfarbigen Läufern und richtig stehenden Bauern konnte er auch keinen Sieg mehr erzielen.

Alles in allem zu wenig um sich aus dem Abstiegskeller zu befreien.

Ralf Klötzer