4. Spieltag: Bezirksklasse Mitte/West, Spielbericht 1.Mannschaft

Am 4.Spieltag hatten wir die 3.Mannschaft der SG Arnstadt/Stadtilm zu Gast.

Auch diese Mannschaft gehörte, so wie wir zu Beginn der Saison, zu den Staffelfavoriten. Diese Ambitionen wurden durch jeweilige Niederlagen gegen Stützerbach I aber frühzeitig gedämpft. Nur der Sieger aus diesem Spiel konnte noch vage Hoffnung auf den Staffelsieg hegen.

Unsere Mannschaft trat in Bestbesetzung an. Von den DWZ Zahlen her, waren wir an den Brettern 2-6 teilweise klar überlegen. Da unser Gegner nur mit 5 Spielern antrat konnte

R.Elliger kampflos punkten. Doch das 1:0 gab unserer Mannschaft keinen Impuls.

Am 3.Brett war M. Schubert zu sorglos und saheine Minikombi des Gegners nicht. Das kostete 2 Bauern. Schade dass er dann demotiviert für meine Begriffe zu früh aufgab.


Am 4. Brett konnte W.Zühlke keine Vorteile erzielen. Die Partie verflachte schnell und endete folgerichtig remis .
R.Otto erarbeitete sich in einer sehenswerten Partie optische Vorteile. Leider verbrauchte er dabei zu viel Zeit .Diese fehlte dann kurz vor dem 40.Zug um den möglichen Gewinn einzufahren. In einer dann ausgeglichenen Stellung war es nur remis.

Am 1.Brett spielte K.Bussemer gegen den international erfahrenen M.Buring (Elo 2121). In einer durch viel Taktik geprägten Partie konnte unser Spieler gegenhalten und ein Remis erkämpfen.

Als letzter spielte noch M.Strobel.Die Partie war lange ausgeglichen bis Manfred durch eine ungenaue Spielführung Bauernmaterial verlor. Er kämpfte aber gut weiter und konnte durch ewiges Schach remis erzielen.

Das Endergebnis von 3:3 hilft uns allerdings nicht weiter. Nun haben wir schon 3 Punkte Rückstand auf Stützerbach und werden wohl unser Ziel nicht mehr erreichen können.

K.Bussemer

4. Spieltag: Bezirksklasse Mitte/West, Spielbericht 2.Mannschaft

Bis jetzt konnte die 2. Mannschaft in dieser Saison ihre Stärke noch nie unter Beweis stellen, da sie immer ersatzgeschwächt antreten musste. So auch diesmal: Anja in Neuseeland und Wolfgang arbeiten. Mit Heinz Döring konnte lediglich ein Ersatzspieler gefunden werden .

So konnte Sukaylo nach nur einer Stunde bereits Ilmenau mit einen Punkt in Vorsprung bringen.

Leider konnte Heinz Döring mit seinen 83 Jahren nicht seine gesamte Erfahrung ins Spiel einbringen, da sein fast 70 Jahre jüngerer Gegner ihn von Anfang an unter Druck setzte. Thomas Schmidt und ich glaubten, nachdem wir einen ersten Blick auf die Partie von Heinz werfen konnten, er hätte den König mit seiner Dame verwechselt. Der König stand auf c4 völlig allein in der Mitte des Spielfeldes, während sich seine Dame und der verbliebene Turm sich jeweils in eine der Ecken verdrückt hatten (a1 und a8). Nachdem Müller ihm die Rochade verhindert und durch gezieltes Abtauschen den König ganz heraus gelockt hatte, konnte er mit einem Damenschach auch noch Heinz seinen letzten Läufer kostenlos abgreifen. Heinz konnte sich bei seinem Gegner bedanken, dass dieser die Partie noch einmal etwas offen gestaltete, weil er ebenfalls einen Läufer stehen lies. Heinz mit Turm, dem Springerpaar und 5 Bauern sah sich jetzt dem Turmpaar und einem Läufer gegenüber, die 6 Bauern zügig in Richtung der Grundlinie trieben. Heinz musste nach Turmabtausch und Springerverlust die gegnerischen Freibauern ziehen lassen und gab die Partie auf.

Bei Ralf Klötzer lief es völlig unspektakulär. Gegenüber stehende Bauernreihen und keine freien Linien brachten sein Standardergebnis: Remis.

Dieter Heyer hatte in der Eröffnung gleich einen Bauern eingebüßt, so dass er die ganze Partie nur diesem Rückstand hinterher laufen musste, ohne einen Stellungsvorteil durch die geöffnete Linie zu bekommen. Durch geschicktes Abtauschen aller Leichtfiguren und einer günstigen Bauernstellung konnte Dieter noch ein Remis erzwingen.

Thomas Schmidt spielte wie Ralf Klötzer ebenfalls mit Schwarz die Sizilianische Verteidigung. Jedoch spielte er danach etwas anders als Ralf, so dass es bei ihm zu einem Bauernverlust im Zentrum kam. Sein Gegner kam langsam, doch unaufhaltsam, immer besser in die Partie und konnte nach gut 30 Zügen auf dem Damenflügel mit seinen Bauern durchbrechen. Da Thomas nur noch einen Läufer hatte, mit dem er die angreifenden Bauern nicht mehr aufhalten konnte, gab er die Partie zum Schluss auf.

So blieb Thomas Heyer nur noch der Kampf um die Ehre, da dass Mannschaftsergebnis bereits auf Niederlage stand. Thomas hatte von Anfang an ein optisches Übergewicht und einen sehr guten Stellungsaufbau. Sein Angriff auf dem Damenflügel war stark und brachte ihm einen Mehrbauern ein. Sein Gegner entwickelte mit der Zeit aber eine so gute Verteidigungsstellung, dass Thomas seinen Mehrbauern nicht verwandeln konnte. Und mit ungleichfarbigen Läufern und richtig stehenden Bauern konnte er auch keinen Sieg mehr erzielen.

Alles in allem zu wenig um sich aus dem Abstiegskeller zu befreien.

Ralf Klötzer